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Streets of Basel

December 31, 2017

wer mich etwas näher kennt weiss, dass eine meiner grossen Leidenschaften die Streetphotography ist!

Leider habe und nehme ich mir einfach zu wenig Zeit dafür! Im 2017 war ich eigentlich nur 2 Mal mit der Kamera in Basel.

 

Streetfotografie bewegt sich ja in einer gesetzlichen Grauzone und ist ziemlich umstritten und eigentlich auch eingeschränkt. Theoretisch müsste man jede Person die man fotografiert zuvor, spätestens aber danach um Erlaubnis bitten...ich muss gestehen, dass ich das nicht mache, vor dem Fotografieren schon gar nicht und danach auch nicht immer. Es kommt halt immer auf die Situation an, aber ich will nicht Schönheiten und perfekte Posen ablichten sondern ungekünstelte, natürliche Szenen des Alltags; Emotionen, Gefühle, Situationskomik! Das geht nun mal nicht wenn man vorher fragt!

Ich spreche hier nur von mir und wie ich mich verhalte! Selbstverständlich muss jeder (Street)Fotograf für sich selber entscheiden wie er mit dem Thema Streetfotografie umgeht und inwiefern er sich an die Gesetze hält. Mein persönliches Motto lautet : "wo kein Kläger da kein Richter"...

 

Kommt vermutlich auch daher, weil ich noch nie, wirklich noch gar nie schlechte Erfahrungen damit gemacht habe! Im Gegenteil! Bei meinen Streifzügen durch Städte bin ich schon mit etlichen Menschen ins Gespräch gekommen. Es gibt immer wieder solche die es merken wenn sie fotografiert werden und dann auf einen zukommen und fragen was ich da mache. Die daraus resultierenden Gespräche waren aber immer überaus positiv und ich bin noch nie in die Situation gekommen, Bilder löschen zu müssen.

Es gibt oftmals Szenen, wo man gar nicht in Kontakt treten kann mit den betreffenden Menschen, weil sie in Bewegung sind (fahrendes Tram, Bus etc) oder einfach zu weit weg. Da entwickelt sich häufig eine non-verbale Kommunikation via Blickkontakt.

 

Ich habe meine eigenen Regeln erstellt wie ich mich in den Strassen verhalte, einfach wild drauflos Fotografieren mache ich nicht! Ich sehe mich nicht als Paparazzi sondern als Bildfängerin;

-immer Respekt vor den Mitmenschen bewahren!

-wenn ich merke dass es jemandem gar nicht Recht ist, abfotografiert zu werden, dann drück ich auch nicht ab!

-Ich würde sofort alle betreffenden Bilder von der Speicherkarte löschen wenn jemand das wünscht.

-Ich versuche wann immer es möglich ist, mir zuminest eine durch Blickkontakt erteilte Bewilligung einzuholen.

-Wenn möglich Personen unkenntlich und/oder von hinten fotografieren.

-Ich liebe Situationskomik, aber ich würde nie eine Person, deren Gesicht man erkennen kann, in einer sehr peinlichen oder lächerlich machenden Szene abfotografieren! (ohne Gesichter hab ich da weniger Hemmungen;-)

-Kinder sind heikel! (aber auch tolle Fotomotive) wenn, dann mit Feingefühl Fotografieren!

-freundlich dreinblicken, lächeln...dies erleichtert einem vieles!

-Im Gegensatz zum bekannten Streetfotografen Thomas Leuthard fotografiere ich meine Streets nur selten mit einem Weitwinkel Objektiv und stelle mich somit praktisch direkt vor die Menschen hin. Ich mache die meisten meiner Bilder mit dem 70-200mm eher aus der Ferne, seltener mit dem 50mm. Das ist vielleicht jetzt nicht die typische Art der Streetphotography, aber für mich stimmt das so, ist mein Stil! Sicherlich bin ich für die direkte weitwinklige Konfrontation einfach zu wenig mutig, aber ich liebe es auch, Personen mit einem Tele vorm Hintergrund freizustellen und somit daraus hervorzuheben.

Mit meiner grossen schweren Vollformat Kamera bietet es sich auch eher an, aus dem Hintergrund zu Fotografieren. Wer mag es schon gerne, wenn sich jemand mit einem so grossen Teil direkt vor seine Nase stellt und abdrückt. Aus dem Handgelenk mache ich zwar gerne Bilder, aber nicht so oft und diese werden auch selten wirklich gut. Bei ca. 2 1/2 Kg die da anhängen kein Wunder.

Strassenbilder bekommen für mich in schwarz/weiss viel mehr Intensität und Aussagekraft. Darum wandle ich praktisch alle RAW Dateien in s/w um. 

In einigen wenigen Fällen lass ich die Farben im Bild weil sie den grössten Bestandteil der Wirkung ausmachen. Noch seltener gibts "color keys", also eine einzelne Farbe als eye catcher

 

Nachfolgend noch ein paar Bilder von meinen 2 Street Ausflügen nach Basel

 

Zum Schluss hier ein Youtube Video wo Thomas Leuthard seine Art der Streetphotography erklärt, Wirklich sehr interessant!

 

 

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